Volkssolidarität geht auf kulinarische Spurensuche

Sonderspeisepläne zum 65. Jahrestag der Volkssolidarität

Anlässlich ihres 65. Jahrestages geht die Chemnitzer Volkssolidarität ab 25. Oktober auf kulinarische Spurensuche: In den Begegnungsstätten und Stadtteiltreffs sowie beim „Essen auf Rädern“ des Vereins werden zusätzlich zum regulären Speiseplan Gerichte angeboten, die in den letzten 65 Jahren typisch für ihre jeweilige Zeit gewesen sind.  „Dazu gehören die oft aus der Not geborenen Rezepte der Nachkriegszeit sowie bekannte Speisen, die in der DDR-Zeit im Restaurant serviert oder mit den Lebensmitteln aus den HO- und Konsumgeschäften zu Hause zubereitet worden und auf den Tisch gekommen sind“, berichtet Martin Spur, Fachgebietsleiter Zentrale Versorgung. Er hat zusammen mit Regina Ziegenhals, der Ehrenvorsitzenden des Stadtverbandes, den Sonderspeiseplan zusammengestellt. Vom 25. Oktober bis zum 7. November stehen Gerichte der Nachkriegszeit auf dem Programm. „Da gibt es für jeden Tag Buttermilchgetzen, Grützbratlinge, grüne Heringe oder falschen Hase zu bestellen“, verrät Martin Spur. „Dann kommen die 60er und ab dem 22. November die 70er dran. Gerichte der 80er und danach sind bis heute beliebt und lassen sich regelmäßig in unserem regulären Speiseplan finden.“

Ausführliche Informationen zu den Gerichten und gleich noch die Rezepte dazu gibt es in den Faltblättern, die in den Einrichtungen der Chemnitzer Volkssolidarität ausliegen. Sie können auch im Internet unter www.vs-chemnitz.de gefunden werden. Unter der Telefonnummer 0371 8156810 kann das gewünschte Essen bestellt werden und am nächsten Tag wird es frisch geliefert. Die Mitarbeiter am Telefon nehmen auch gerne Bestellungen für den Mittagstisch in den Begegnungsstätten und Stadtteiltreffs der Volkssolidarität Chemnitz entgegen und informieren gerne, wo sich in der Nähe solch eine Einrichtung befindet. So muss man nicht alleine, sondern kann gemeinsam mit anderen auf kulinarische Spurensuche gehen.