Pflege mit Qualität

Tag für Tag sind die Krankenschwestern und Hauswirtschafter des Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e. V. im Stadtgebiet unterwegs, um pflegebedürftige Menschen zu betreuen. Sie helfen beispielsweise beim Waschen, An- und Auskleiden, dem Zubereiten von Mahlzeiten sowie bei der Reinigung der Wohnung, übernehmen die Behandlungspflege auf Anordnung des Arztes und ermöglichen so den Betreuten weiterhin ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden.

Damit dies mit einer stets hohen Qualität geschieht, wurde in jeder Sozialstation des Stadtverbandes ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9000:2001 eingeführt. „Der TÜV hat überprüft, ob die Vorschriften eingehalten und die Unterlagen richtig geführt werden, nach den neuesten Kenntnissen gearbeitet wird und dass die Mitarbeiter über die entsprechenden Qualifikationen verfügen,“ erinnert sich Marina Müller, die Leiterin der Sozialstation in der Scheffelstraße 8, an die Einführung des Qualitätsmanagements in ihrer Einrichtung vor fünf Jahren. „Wir haben nach der erfolgreichen Prüfung ein Zertifikat erhalten, welches wir seitdem jährlich verteidigen müssen.“

Zum Qualitätsmanagement gehört auch, dass die Meinungen der Patienten in die tägliche Arbeit mit einfließen. Dazu wird anhand von Befragungen die Patientenzufriedenheit analysiert. Des Weiteren nehmen die Mitarbeiter regelmäßig an Weiterbildungen teil. „Wenn sie stets auf dem aktuellen Stand sind, können wir unsere Patienten bestmöglich betreuen“, so die Leiterin der Sozialstation. „So konnten beispielsweise zwei Schwestern eine Weiterbildung zur Wundversorgung absolvieren. Sie versorgen nun mit ihrem Spezialwissen die Wunden unserer Patienten und tragen so zu einer schnelleren und oft auch besseren Heilung bei. Hinzu kommt, dass die beiden Fachkräfte das betreuende Personal mit ihrem Wissen beraten können und sich der behandelnde Arzt anhand der Dokumentation durch eine Digitalkamera ein umfassendes Bild über den Heilungsprozess machen kann.“